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Zweck – Ziel dieses Papiers ist es, ein spezifisches Muster von Beziehungen zwischen verschiedenen Aufgaben-, Wissen- und Sozialmerkmalen des Arbeitsdesigns und den Arbeitsergebnissen zu untersuchen. Es zeigt klar, wie bestimmte Arbeitsmerkmale die Aufgaben- und Kontextleistung beeinflussen. Design/Methode/Ansatz – Die empirische Forschung wurde durch eine Feldbefragung der größten kroatischen Organisationen mit mehr als 500 Mitarbeitern durchgeführt. Eine Querschnitts- und berufsübergreifende Stichprobe von 512 Wissensarbeitern aus 48 Organisationen wird durch die Anwendung der Partial Least Squares-Strukturgleichungsmodellierungstechnik analysiert. Ergebnisse – Die Ergebnisse bestätigten die Existenz und Bedeutung der Interaktion zwischen Arbeitsmerkmalen und Arbeitsergebnissen. Die Ergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass nur die Wissensmerkmale des Arbeitsdesigns einen signifikanten Einfluss auf beide Dimensionen des Arbeitsverhaltens haben, während Aufgaben- und Sozialmerkmale unterschiedliche Auswirkungen auf die Aufgaben- und Kontextleistung hatten. Praktische Implikationen – Die Forschungsergebnisse zeigen deutlich, dass Bemühungen im Arbeitsdesign nicht geradlinig, sondern eher kontextabhängig sind und unterschiedliche Leistungseffekte haben. Organisationen können ihre Endergebnisse erheblich verbessern, indem sie herausfordernde und kognitiv anspruchsvolle Konfigurationen von Arbeitsaufgaben für ihre Wissensarbeiter gestalten. Originalität/Wert – Das Papier erweitert frühere Forschungen, indem es eine breitere Palette von Arbeitsmerkmalen von Wissensarbeitern erfasst. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass unterschiedliche Kategorien von Arbeitsmerkmalen unterschiedliche Auswirkungen auf die Aufgaben- und Kontextleistung haben. Durch die Aufdeckung der Natur des Arbeitsdesigns im zentral- und osteuropäischen Kontext weist diese Studie auf die Existenz möglicher Unterschiede in den Arbeitsdesignpraktiken in verschiedenen Hintergründen hin.
Hernaus et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.