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HINTERGRUND: Die Unterscheidung zwischen dem vegetativen Zustand und dem minimal bewussten Zustand ist oft schwierig, wenn man sich nur auf das Verhalten verlässt. In dieser Studie untersuchten wir ein neues aktives ereignisbezogenes Potenzialparadigma als alternativen Ansatz zur Erkennung freiwilliger Gehirnaktivität. METHODEN: Die Teilnehmer waren 22 rechtshändige Patienten (10 traumatisch), die als im vegetativen Zustand (VS) (n = 8) oder im minimal bewussten Zustand (MCS) (n = 14) diagnostiziert wurden. Sie wurden Sequenzen von Namen präsentiert, die den eigenen Namen des Patienten oder andere Namen enthielten, sowohl in passiven als auch in aktiven Bedingungen. In der aktiven Bedingung wurden die Patienten angewiesen, ihren eigenen Namen zu zählen oder einen anderen Zielnamen zu zählen. ERGEBNISSE: Ähnlich wie Kontrollpersonen zeigten MCS-Patienten ein größeres P3 auf den eigenen Namen des Patienten, sowohl in der passiven als auch in der aktiven Bedingung. Darüber hinaus war das P3 auf Zielstimuli in der aktiven Bedingung höher als in der passiven Bedingung, was auf freiwillige Befolgung der Aufgabenanweisungen hinweist, wie bei den Kontrollen. Diese Reaktionen wurden sogar bei Patienten mit geringen Verhaltensantworten (z. B. visueller Fixierung und Verfolgung) beobachtet. Im Gegensatz dazu wurden bei VS-Patienten keine P3-Unterschiede zwischen passiven und aktiven Bedingungen festgestellt. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die vorliegenden Ergebnisse deuten darauf hin, dass aktive ereignisbezogene Potenzialparadigmen die Erkennung freiwilliger Gehirnfunktionen bei Patienten mit schweren Hirnschäden ermöglichen könnten, die mit einer Bewusstseinsstörung präsentiert werden, selbst wenn der Patient möglicherweise nur sehr begrenzte oder fragliche Anzeichen von Bewusstsein zeigt.
Schnakers et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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