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Die Verabschiedung von Rule 48 durch die National Collegiate Athletic Association (NCAA) löste die hitzigste Rassismusdebatte innerhalb der Organisation seit Beginn der weit verbreiteten Integration des Hochschulsports in den späten 1960er und frühen 1970er Jahren aus. Im Mittelpunkt der Kontroverse stehen Bedenken hinsichtlich der erwarteten finanziellen und akademischen Folgen der Regelung für jene Division I-Institutionen, die traditionell weniger strenge akademische Standards für die Zulassung von Athleten und die Teilnahme am Sport festgelegt haben. Die Bemühungen überwiegend von Schwarzen besuchter Institutionen, im Wettlauf um die Rekrutierung schwarzer „Blue-Chip“-Athleten eine Parität mit überwiegend von Weißen besuchten Institutionen herzustellen und aufrechtzuerhalten, werden im Kontext der Auswirkungen von Rule 48 untersucht. Es wird gezeigt, dass die Kräfte, die Rule 48 herbeiführten, und jene, die eine gerechte Umsetzung erschweren, in den Traditionen und dem fortlaufenden Charakter der interethnischen Beziehungen im amerikanischen Sport und in der amerikanischen Gesellschaft verwurzelt sind. Und schließlich erweisen sich Probleme der akademischen Qualität und Integrität im Collegesport nur als Teil einer viel umfassenderen und potenziell verheerenderen Krise, die das Bildungswesen in Amerika heimsucht.
Harry Edwards (Thu,) untersuchte diese Frage.
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