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Anandamid (Arachidonylethanolamid), ein endogener Ligand des Cannabinoidrezeptors, wurde kürzlich aus dem Schweinegehirn isoliert. Wir berichten hier zum ersten Mal über die Wirkung dieses Liganden auf die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenachse (HPA) im Vergleich zu der des pflanzlichen Cannabinoids Delta 9-Tetrahydrocannabinol (THC). Die intrazerebroventrikuläre Injektion von Anandamid oder THC (50 oder 150 Mikrogramm/Ratte) erhöhte signifikant die Serumspiegel von ACTH und Corticosteron in einer dosisabhängigen Weise und führte zu einer ausgeprägten Depletion von CRF-41 in der medianen Eminenz. Diese Daten deuten darauf hin, dass Anandamid THC in der Aktivierung der HPA-Achse parallelisiert, indem es einen zentralen Mechanismus vermittelt, der die Sekretion von CRF-41 umfasst.
Weidenfeld et al. (Di,) untersuchten diese Frage.