Key points are not available for this paper at this time.
Dieser Artikel präsentiert die Ergebnisse einer umfassenden länderübergreifenden Analyse der Reaktionsfunktionen von Zentralbanken in achtzehn Schwellenländern von 2000Q1 bis 2017Q4. Mit Hilfe von vierteljährlichen Paneldaten verwendet die Studie die verallgemeinerte Methode der Momente (GMM) sowie gepoolte OLS- und Fixed-Effects-Schätzer, um das Verhalten der Zinssatzfestlegung durch Zentralbanken zu untersuchen. Der Fokus geht über konventionelle Variablen hinaus und bezieht externe Bedingungen in die Analyse ein. Die Ergebnisse zeigen, dass Zentralbanken in Schwellenmärkten einer erweiterten Taylor-Regel folgen, die nicht nur Inflation und Produktionslücke, sondern auch externe Finanzbedingungen und Rohstoffpreise berücksichtigt. Der Artikel schließt mit der Diskussion von politischen Implikationen, die sich aus den empirischen Ergebnissen ableiten, und hebt die Notwendigkeit einer verbesserten Effektivität und Anpassungsfähigkeit der Geldpolitik in Schwellenländern hervor, um sowohl interne als auch externe Faktoren zu berücksichtigen. Die Studie schlägt auch Wege für zukünftige Forschungen vor und ermutigt, die erweiterten Formen der Reaktionsfunktionen von Zentralbanken, einschließlich der Wechselwirkungen mit der Unabhängigkeit der Zentralbanken, zu erkunden. Diese Forschung analysiert die Reaktionsfunktionen von Zentralbanken in achtzehn Schwellenländern von 2000 bis 2017. Sie zeigt, dass diese Banken einer erweiterten Taylor-Regel folgen, die nicht nur Inflation und Produktionslücken, sondern auch externe Finanzbedingungen und Rohstoffpreise berücksichtigt. Die Ergebnisse betonen die Notwendigkeit anpassungsfähiger Geldpolitiken, die sowohl auf nationale als auch globale Einflüsse reagieren. Diese Arbeit hat bedeutende Implikationen für Entscheidungsträger bei der Formulierung von Zinssatzfestlegungspolitiken und schlägt weitere Forschungen zu den Wechselwirkungen zwischen der Unabhängigkeit der Zentralbanken und den Reaktionsfunktionen vor.
Placide Aime Kwizera (Sun,) untersuchte diese Frage.