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ZUSAMMENFASSUNG Ländliche Gemeinden sehen sich zunehmenden Umweltproblemen durch Kunststoffverschmutzung gegenüber, insbesondere in den Bereichen der Subsistenz-Livestock-Haltung, wo die Infrastruktur für Abfallmanagement unzureichend oder nicht vorhanden ist. Trotz Fortschritten in der Forschung und Sensibilisierung für Abfallverschmutzung besteht eine erhebliche Lücke im Verständnis der Wahrnehmung in ländlichen landwirtschaftlichen Livestock-Systemen. Die bestehende Literatur zur Kunststoffverschmutzung konzentriert sich auf urbane, maritime oder industrielle Kontexte, wobei der Subsistenz-Livestock-Haltung wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Von entscheidender Bedeutung ist das unzureichende Verständnis der Wechselwirkungen zwischen Livestock und Kunststoffabfällen in informellen Weidegebieten, in denen offenes Abladen und Verbrennen stattfinden. Diese Studie untersuchte die Wahrnehmung der Kunststoffverschmutzung auf die Gesundheit von Tieren und die Nachhaltigkeit von Subsistenzpraktiken in ressourcenlimitierten ländlichen Gemeinden in Südafrika und konzentrierte sich darauf, sozioökologische Treiber, Herausforderungen und lokale Bewältigungsmechanismen zu identifizieren. Die Daten wurden durch ausführliche, halbstrukturierte Interviews unter Verwendung einer gezielten Zufallsstichprobe von 40 zufällig ausgewählten Haushalten, die aktiv in der Subsistenz-Livestock-Haltung tätig sind, gesammelt, wobei eine thematische Analyse verwendet wurde, um zentrale Ergebnisse zu kodieren und zu kategorisieren. Die Analyse zeigte, dass die Landwirte sich der negativen Auswirkungen der Kunststoffverschmutzung auf die Gesundheit von Tieren bewusst sind; jedoch sind sie durch einen Mangel an Abfallmanagement-Diensten, Landmangel, Viehdiebstahl, Klimawandel und eingeschränkte tierärztliche Dienste eingeschränkt. Landwirte verwenden Bewältigungsstrategien, einschließlich traditioneller Behandlungen und Herdeneinsperrung. Die Studie hebt hervor, wie Kunststoffverschmutzung zur Degradation gemeinschaftlicher Ressourcen beiträgt, und exemplifiziert die Tragödie der Allmende, was mit Becks Risiko-Theorie übereinstimmt, wonach unsichtbare moderne Risiken unverhältnismäßig benachteiligte Gemeinschaften betreffen. Die Ergebnisse unterstreichen den dringenden Bedarf an politischer Intervention, verbesserter Infrastruktur für das Abfallmanagement in ländlichen Gebieten und gemeindebasierter Bildung, um weiteren Schaden an der Gesundheit von Tieren, den Lebensmittelsystemen und der ökologischen Nachhaltigkeit zu verhindern. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die lokalen Behörden intervenieren müssen, um die Kunststoffverschmutzung in ländlichen landwirtschaftlichen Kontexten zu bekämpfen.
Madonsela et al. (Samstag) untersuchten diese Frage.