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ZIEL: Evaluation von vier Methoden zur schnellen Diagnose einer Infektion mit dem respiratorischen Synzytialvirus (RSV) bei älteren Erwachsenen und Vergleich der Sensitivitäten mit serologischen Analysen. DESIGN: Prospektive vergleichende Analyse. EINRICHTUNG: Zwei Tageszentren für Erwachsene. PATIENTEN: Gebrechliche ältere Personen, die das Tageszentrum besuchten und zwischen Dezember und Februar Anzeichen oder Symptome einer akuten Atemwegserkrankung entwickelten. MESSUNGEN: Viruskulturen, die nach Standardtechnik und durch bedside Inokulation durchgeführt wurden: Antigen-Detektion mittels indirektem Immunfluoreszenztest (IFA) und Directigen-Enzymimmunoassay (EIA) auf nasalen Bürstenproben; serologische Analyse akuter und konvaleszenter Seren mit EIA. ERGEBNISSE: Die RSV-Infektion wurde in 11 von 54 (20 %) Probanden während des Studienzeitraums serologisch nachgewiesen. Bedside-Virus-kulturen waren der sensitivste Test und waren in 6/9 Infektionen positiv. Der Standard-Viruskulturtest entdeckte 5/11 Fälle. Beide Methoden zur schnellen Antigen-Detektion erwiesen sich als wenig empfindlich, mit 1/11, die von IFA erkannt wurden, und 0/11, die von EIA erkannt wurden. SCHLUSSFOLGERUNG: Schnelle Antigentests zur Diagnose von RSV bei älteren Personen sollten mit Vorsicht verwendet werden.
Falsey et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.