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ZIELE: Peer-unterstütztes Lernen (PAL) wurde berichtet, dass es Bildungs Vorteile in jahrübergreifenden, kleinen Gruppenschulungen in anderen Kontexten hat. Dementsprechend haben wir untersucht, ob erfahrene Medizinstudenten effektive Tutoren für ihre jüngeren Kollegen in der Ausbildung klinischer Fähigkeiten sind und wie die Teilnehmer des Lerntriads (Tutoren, Lernende und simulierte Patienten SPs) die im PAL geschaffene Lernumgebung wahrnehmen. METHODEN: Studierende des 2. Jahrgangs wurden zufällig einer von zwei Gruppen für das Fähigkeiten-Training zugeteilt. Gruppe 1 (n = 64) wurde von freiwilligen Studierenden des 6. Jahrgangs unterrichtet, und Gruppe 2 (n = 67) von bezahlten Ärzten. Die Ergebnisse beider Gruppen in einer Prüfung zu klinischen Fähigkeiten wurden mittels eines t-Tests für unabhängige Stichproben verglichen. Qualitative Daten, die von Studierenden des 2. Jahrgangs (n = 125) durch schriftliche Fragebögen und von Studierenden des 6. Jahrgangs (n = 11) und SPs (n = 3) durch Fokusgruppeninterviews gewonnen wurden, wurden auf Themen analysiert. RESULTATE: Studierende, die PAL erhielten, erzielten in der Prüfung zu klinischen Fähigkeiten mindestens ebenso gute Ergebnisse wie Studierende mit qualifizierten Tutoren (Unterschied im mittleren Gesamtergebnis: 0,7 Punkte von 112; 95%-Konfidenzintervall--8 bis 2,4). Die PAL-Umgebung wurde als 'komfortabel' wahrgenommen und förderte das Vertrauen aller Teilnehmer. Peer-Tutoren schufen eine aktivere Lernumgebung als Ärzte-Tutoren sowohl für Lernende als auch für SPs und berichteten von persönlichen Vorteilen durch das Unterrichten. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Mit angemessener Unterstützung sind freiwillige Tutoren des 6. Jahrgangs ebenso effektiv wie Absolventenärzte für strukturierte Kleingruppentutorials in klinischen Fähigkeiten. Bildungsbeziehungen wurden zwischen allen Teilnehmern des Lerntriads geknüpft.
Hudson et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.