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Zusammenfassung Die Anwendung einer stationären vertikalen Geschwindigkeitsgleichung für parametrisierten feuchten konvektiven Auftrieb in Klima- und Wettervorhersagemodellen ist gegenwärtig gängige Praxis. Diese Gleichung enthält normalerweise einen Advektions-, einen Auftrieb- und einen seitlichen Einträgemitarbeit, während die Effekte des Druckgradienten und der Subplume-Beiträge typischerweise als Proportionalitätskonstanten a und b für die Auftrieb- und Einträgemitarbeiten integriert werden. Eine Zusammenfassung der vorgeschlagenen Werte dieser Proportionalitätskonstanten a und b in der Literatur zeigt, dass es eine große Unsicherheit in ihren am besten geeigneten Werten gibt. Um dieser Situation neue Perspektiven zu verleihen, wird eine Analyse der vollständigen vertikalen Budgetgleichung für flache Cumuluswolken präsentiert, die aus großen Wirbel-Simulationen von drei verschiedenen Global Energy and Water Cycle Experiment (GEWEX) Cloud System Study (GCSS) Vergleichsfällen gewonnen wurde. Es wurde festgestellt, dass der Druckgradienten-Term der dominierende Senkterm im vertikalen Geschwindigkeitsbudget ist, während der Einträgemitarbeit nur einen geringen Beitrag leistet. Dieses Ergebnis steht im Widerspruch zur parametrisierten vertikalen Geschwindigkeitsgleichung in der Literatur, da sie den Einträgemitarbeit als den Hauptsenkterm verwendet. Als praktische Lösung kann der dämpfende Effekt des Druckterms in Bezug auf die seitlichen Eintragungsraten parametrisiert werden, ähnlich wie für thermodynamische Größen wie die gesamte spezifische Feuchtigkeit. Durch die Verwendung einer Methode der kleinsten Quadrate werden fallabhängige optimale Werte für die Proportionalitätskonstanten a und b ermittelt, die linear miteinander verbunden sind. Diese Beziehung kann anhand einer linearen Beziehung zwischen der seitlichen Eintragungsrate und dem Auftrieb erklärt werden.
Roode et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.