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Ziel dieses Papiers ist es, die verschiedenen individuellen und haushaltsbezogenen Faktoren besser zu verstehen, die die Resilienz beeinflussen, das heißt, die Fähigkeit der Menschen, angemessen auf Schocks und Stressfaktoren zu reagieren. Eine unserer Hypothesen ist, dass Resilienz nicht einfach die erwarteten Effekte quantifizierbarer Faktoren wie den Vermögensstand oder sogar weniger quantifizierbarer sozialer Prozesse wie die Erfahrungen der Menschen widerspiegelt, sondern auch durch subjektivere Dimensionen bestimmt wird, die mit der Wahrnehmung der Menschen über ihre Fähigkeit zur Bewältigung, Anpassung oder Transformation im Angesicht negativer Ereignisse zusammenhängen. Die über zwei Jahre in Fidschi, Ghana, Sri Lanka und Vietnam gesammelten Daten bestätigen die Bedeutung von Wohlstand im Wiederherstellungsprozess von Haushalten, die von Schocks und Stressfaktoren betroffen sind. Allerdings stellen unsere Ergebnisse die Vorstellung in Frage, dass innerhalb von Gemeinschaften Vermögenswerte ein systematischer Differenzierer in den Reaktionen der Menschen auf negative Ereignisse sind. Die Ergebnisse zu sozialem Kapital sind gemischt und erfordern weitere Forschung: Soziales Kapital hatte einen starken positiven Einfluss auf die Resilienz auf Gemeindeebene, doch unsere Analyse konnte keine greifbare positive Korrelation auf Haushaltsebene nachweisen. Schließlich bestätigen die Daten, dass Resilienz, ähnlich wie Vulnerabilität, zumindest teilweise sozial konstruiert, endogen zu Individuen und Gruppen ist und daher von Wissen, Risikoeinstellungen, Kultur und Subjektivität abhängt.
Béné et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.