Veränderte intrazelluläre Calciumhandhabung trägt zu fokalen und nicht-fokalen ventrikulären Arrhythmien während akuter Ischämie bei und stellt ein potenzielles Ziel für neuartige antiarrhythmische Therapien dar.
Übersicht
Akute Ischämie führt zu tödlichen Herzrhythmusstörungen, die einen Hauptbeitrag zum plötzlichen Herztod (SCD) leisten. Die beteiligten elektrophysiologischen Veränderungen wurden umfassend untersucht, doch die Mechanismen der ventrikulären Arrhythmien während akuter Ischämie bleiben unklar. Bekannt ist, dass während akuter Ischämie sowohl fokale (ektopische Erregung) als auch nicht-fokale (Reentry) Arrhythmien auftreten, bedingt durch die Wechselwirkungen veränderter elektrischer, mechanischer und biochemischer Eigenschaften des Myokards. Besonders interessiert man sich für die Rolle von Veränderungen in der intrazellulären Calciumhandhabung, die Veränderungen in der intrazellulären Calciumkonzentration und im Calciumtransienten verursachen, und die eine Rolle bei ischemieinduzierten Arrhythmien spielen. In dieser Übersicht fassen wir die bekannten Einflussfaktoren auf ventrikuläre Arrhythmien während akuter Ischämie kurz zusammen, gefolgt von einer eingehenden Untersuchung des möglichen Beitrags von veränderter intrazellulärer Calciumhandhabung, die neuartige Ziele für antiarrhythmische Therapien beinhalten könnte.
Baumeister et al. (Fr,) führten eine Übersicht zu akuter Ischämie und ventrikulären Arrhythmien durch. Veränderte intrazelluläre Calciumhandhabung trägt zu fokalen und nicht-fokalen ventrikulären Arrhythmien während akuter Ischämie bei und stellt ein potenzielles Ziel für neuartige antiarrhythmische Therapien dar.
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