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Zusammenfassung In den letzten zwei Jahrzehnten haben Swift und Fermi eine Handvoll von Gammastrahlenausbrüchen (GRBs) detektiert, die zwei unabhängige Onboard-Trigger produzierten, die durch ein ruhiges Intervall getrennt waren, das lang genug war, damit das Trigger-System zurückgesetzt werden konnte („Doppel-Trigger“-Ereignisse). Konsistente Himmelslokalisationen deuten darauf hin, dass die beiden Trigger von demselben astrophysikalischen Transienten stammen. Hier untersuchen wir, ob die Standarddiagnosen für die sofortige Emission stabil über den Sub-Bursts in bestätigten Doppel-Trigger-Ereignissen bleiben, und konzentrieren uns dabei auf drei gut beobachtete Fälle: GRB 091024A, GRB 110709B und GRB 220627A. Indem wir jede ausgelöste Episode als individuellen Sub-Burst behandeln, vergleichen wir seine Dauer (T90), Härteverhältnis, minimale Variabilitäts-Zeitskala (MVT), spektrale Verzögerung (τlag), Spitzenenergie (Ep) und Energien mit denen von typischen Langzeit-GRBs (LGRBs) und mit Einzel-Trigger-LGRBs, die verlängerte ruhige Phasen aufweisen. Wir finden, dass alle Sub-Bursts phänomenologisch konsistent mit der LGRB-Population über die angenommene Diagnostik sind. Daher interpretieren wir bestätigte Doppel-Trigger-GRBs nicht als physikalisch unterschiedliche Burst-Klasse, sondern als observational ausgewählte, klare Realisierungen von lang-haltenden, mehrteiligen Lang-GRBs. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die zentralen Motoren von LGRBs eine verlängerte Ruhephase durchlaufen und anschließend reaktiviert werden können.
Liang Li (Thu,) hat diese Frage untersucht.