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Der Immunorezeptor NKG2D, der ursprünglich in natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) identifiziert wurde, erkennt Liganden, die auf Tumorzellen hochreguliert sind. Die Expression von NKG2D-Liganden (NKG2DL) wird durch die DNA-Schadenreaktion (DDR) induziert, die häufig konstitutiv in Krebszellen aktiviert ist und sie so als Mechanismus der Immunüberwachung für NK-Zellen sichtbar macht. Hier berichten wir, dass die Induktion von Retinsäure-Frühtranskript 1 (RAE1) Liganden für NKG2D durch die DDR auf einem STING-abhängigen DNA-Sensorweg beruht, der die Effektor-Moleküle TBK1 und IRF3 einbezieht. Zytosolische DNA wurde in Lymphomzelllinien nachgewiesen, die RAE1 exprimieren, und ihr Auftreten erforderte die Aktivierung der DDR. Die Transfektion von DNA in ligand-negative Zellen war ausreichend, um die RAE1-Expression zu induzieren. Irf3(+/-);Eμ-Myc-Mäuse wiesen niedrigere RAE1-Spiegel auf Tumorzellen auf und zeigten eine reduzierte Überlebensrate im Vergleich zu Irf3(+/+);Eμ-Myc-Mäusen. Zusammenfassend deuten unsere Ergebnisse darauf hin, dass genomischer Schaden in Tumorzellen zur Aktivierung von STING-abhängigen DNA-Sensorwegen führt, die RAE1 aktivieren und damit die Tumorimmunüberwachung ermöglichen.
Lam et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.