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ZIELE: Implementierung und Bewertung der Wirksamkeit eines schulbasierten, sportteamzentrierten Programms zur Prävention von gestörtem Essverhalten und dem Missbrauch von körperformenden Drogen durch junge weibliche Schülerinnen im Gymnasium. DESIGN UND SETTING: Prospektive kontrollierte Studie in 18 Schulen mit ausgewogener randomisierter Zuteilung nach Schule in die Interventions- und die üblichen Pflegebedingungen. TEILNEHMER: Wir haben 928 Schüler aus 40 teilnehmenden Sportteams registriert. Das durchschnittliche Alter betrug 15,4 Jahre, 92,2 % waren weiß, und die Nachbehaltungsrate betrug 72 %. INTERVENTION: Die 8 wöchentlichen 45-minütigen Sitzungen des ATHENA (Athletes Targeting Healthy Exercise and Nutrition Alternative) Curriculums wurden in die üblichen Trainingsaktivitäten eines Teams integriert. Die Inhalte waren geschlechtsspezifisch, peer-gesteuert und ausdrücklich ausgearbeitet. Themen waren gesunde Sporternährung, effektives Training, die Auswirkungen des Drogenkonsums und anderer ungesunder Verhaltensweisen auf die sportliche Leistung, Medienbilder von Frauen und die Prävention von Depressionen. HAUPTERGEBNISMAßSTÄBE: Wir haben die Teilnehmer durch vertrauliche Fragebögen vor und nach ihrer Sportsaison bewertet. Wir bestimmten die Programmeffekte mithilfe eines Ansatzes auf der Basis der Varianzanalyse innerhalb des Rahmens der Verallgemeinerten Schätzgleichungen. ERGEBNISSE: Die experimentellen Athleten berichteten von signifikant weniger fortlaufendem und neuem Konsum von Diätpillen sowie von weniger Neuaufnahmen von leistungssteigernden Substanzen (Amphetamine, anabole Steroide und Sportnahrungsergänzungsmittel) (P<.05 für jede). Auch andere gesundheitsgefährdende Aktivitäten wurden verringert (weniger Mitfahren mit einem alkholisierten Fahrer P = .05, mehr Anschnallgebrauch P<.05, und weniger neue sexuelle Aktivitäten P<.05). Die ATHENA-Athleten verzeichneten gleichzeitig positive Veränderungen in der Selbstwirksamkeit im Krafttraining (P<.005) und im gesunden Essverhalten (P<.001). Es gab Rückgänge bei den Intentionen für zukünftige Nutzung von Diätpillen (P<.05), Erbrechen zum Abnehmen (P<.05) und Konsum von Tabak (P<.05) und muskelaufbauenden Nahrungsergänzungsmitteln (P<.005). Die Komponenten des Curriculums des Programms wurden entsprechend angepasst (Stimmungsregulation P<.005, Ablehnungsfähigkeiten P = .05, Glauben an die Medien P<.005 und Wahrnehmungen über den Konsum von körperformenden Drogen bei engsten Freunden P<.001). SCHLUSSFOLGERUNGEN: Sportteams sind effektive natürliche Vehikel für geschlechtsspezifische, peer-gesteuerte Lehrpläne zur Förderung gesunder Lebensstile und zur Eindämmung von gestörtem Essverhalten, dem Konsum von leistungssteigernden Substanzen und anderen gesundheitsgefährdenden Verhaltensweisen.
Elliot et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.