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ZWECK: Ziel der vorliegenden Studie war es zu evaluieren, ob es einen Unterschied zwischen bearbeiteten und TiO2-gestrahlten Implantaten hinsichtlich der Überlebensrate und des marginalen Knochenverlusts über einen Beobachtungszeitraum von 5 Jahren gab. MATERIALIEN UND METHODEN: Insgesamt wurden 133 Implantate (Astra Tech Dental Implants; Astra Tech AB, Mölndal, Schweden) bei 50 Patienten an 6 Zentren in 4 skandinavischen Ländern eingesetzt. Achtundvierzig Implantate wurden im Oberkiefer und 85 Implantate im Unterkiefer eingesetzt. Eine Randomisierung und eine Stratifizierung wurden durchgeführt, sodass jede festsitzende Teilprothese von mindestens 1 bearbeitetem und 1 TiO2-gestrahlten Implantat unterstützt wurde. Die implantat-supported festsitzenden Teilprothesen (ISFPP) wurden innerhalb von 2 Monaten nach der postoperativen Heilung hergestellt. Insgesamt wurden 52 ISFPP (17 oberkiefer, 35 unterkiefer) eingesetzt. Die Patienten wurden einmal jährlich über einen Zeitraum von 5 Jahren klinisch untersucht. Bei der jährlichen Nachuntersuchung wurden biologische sowie technische Komplikationen erfasst. ERGEBNISSE: Von den 133 eingesetzten Implantaten wurden nach 5 Jahren Nachbeobachtung 3 als ausgefallen gemeldet, was zu einer insgesamt kumulierten Überlebensrate von 97,6 % führte. Die kumulierten Implantatüberlebensraten betrugen 100 % für die TiO2-gestrahlten Implantate und 95,1 % für die bearbeiteten Implantate. Es wurde jedoch kein signifikanter Unterschied in der Überlebensrate zwischen den bearbeiteten und TiO2-gestrahlten Implantaten nach 5 Jahren festgestellt. Der durchschnittliche marginale Knochenverlust im Oberkiefer betrug 0,21 +/- 0,83 mm (SD) für die bearbeiteten Implantate und 0,51 +/- 1,11 mm (SD) für die TiO2-gestrahlten Implantate während des 5-jährigen Beobachtungszeitraums. Im Unterkiefer betrug der durchschnittliche marginale Verlust 0,22 +/- 1,13 mm für die bearbeiteten Implantate und 0,52 +/- 1,07 mm für die TiO2-gestrahlten Implantate vom Ausgangswert bis zur 5-Jahres-Untersuchung. Es wurde kein signifikanter Unterschied im marginalen Knochenverlust zwischen den beiden Oberflächen-Gruppen während des 5-jährigen Beobachtungszeitraums festgestellt. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die vorliegende Studie zeigt gute 5-Jahres-Ergebnisse mit kleinen ISFPP im Unterkiefer sowie im Oberkiefer. Es wurden keine signifikanten Unterschiede in der Ausfallrate und dem marginalen Knochenverlust rund um Implantate mit bearbeiteten im Vergleich zu TiO2-gestrahlten Oberflächen festgestellt. J Prosthodont 2001;10:2-7.
Gotfredsen et al. (Thu,) studierten diese Frage.