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Staatlich geförderte Lotterien wurden kritisiert, weil sie überproportional Einnahmen von einkommensschwachen Verbrauchern generieren. Frühere akademische Forschungen zu diesem Aspekt der staatlich geförderten Lotterien zeigen eine Reihe von widersprüchlichen Ergebnissen: Viele Studien kommen zu dem Schluss, dass Lotterien eine Form regressiver Einnahmenproduktion darstellen, während andere zu dem Schluss kommen, dass Lotterien proportionale oder sogar progressive Einnahmengenerierung darstellen. Die Untersuchung des gesamten vorhandenen Forschungsstandes deutet darauf hin, dass die Regressivitätsniveaus von Lotterien im Laufe der Zeit nicht konstant sind. Mit dieser Forschung bieten die Autoren eine gezieltere Analyse dieses Themas, indem sie Längsschnittdaten aus sechs Lotteriestaaten analysieren, um Muster der Veränderung in der Lotteriesteuerg regressivität zu bestimmen. Die Analysen liefern erste Hinweise darauf, dass Lotterien weniger regressiv werden, während sie sich durch ihre individuellen Lebenszyklen entwickeln und neue Marketingbemühungen – wie anonyme Spielmethoden – verbreiteter werden. Die Autoren untersuchen die Implikationen für weitere lotteriebezogene Politikanalysen, wobei sie besonderes Augenmerk auf die möglichen Beiträge aus einer relativ unerforschten Marketingperspektive legen.
Miyazaki et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.