Key points are not available for this paper at this time.
HINTERGRUND: Menschen mit intellektueller Behinderung haben signifikant höhere altersbereinigte Sterblichkeits- und Morbiditätsraten (einschließlich Fettleibigkeit) als ihre nicht behinderten Altersgenossen. Sie sind auch signifikant weniger wahrscheinlich körperlich aktiv. METHODEN: Sekundäranalyse anonymisierter Querschnittsdaten aus den ersten beiden Wellen von Understanding Society, einer neuen Längsschnittstudie, die sich auf die Lebenserfahrungen britischer Bürger konzentriert. Es wurden Interviews mit 50.994 Personen im Alter von 16 Jahren und älter in Welle 1 und 54.585 in Welle 2 durchgeführt. Davon wurden 520 Teilnehmer im Alter von 16 bis 49 Jahren (1,8% der ungewichteten altersbeschränkten Stichprobe) in Welle 1 oder Welle 2 als selbstberichtend mit intellektuellen Beeinträchtigungen identifiziert. ERGEBNISSE: Britische Erwachsene mit selbstberichteten intellektuellen Beeinträchtigungen haben höhere Raten von Fettleibigkeit, Inaktivität, Tabak- und Alkoholkonsum sowie schlechterer Ernährung als ihre nicht behinderten Altersgenossen. Die Anpassung der Risikoschätzungen für Unterschiede zwischen den Gruppen in Bezug auf Alter, Geschlecht und Belastung durch materielles Elend deutete darauf hin, dass ein erheblicher Teil ihres erhöhten Risikos für Fettleibigkeit, Tabakkonsum und schlechtere Ernährung auf ihre schlechteren Lebensbedingungen (und nicht auf ihre selbstberichteten intellektuellen Beeinträchtigungen an sich) zurückzuführen sein könnte. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Menschen mit intellektuellen Behinderungen sollten im Kontext der öffentlichen Gesundheitspolitik und -praxis als 'verletzliche' Gruppe betrachtet werden.
Robertson et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.