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Ein neuartiger Rahmen zur Berechnung des Bildflusses aus zeitvariierenden Bildern wird beschrieben. Dieser Rahmen bietet folgende wesentliche Vorteile. Erstens ermöglicht er die Schätzung bestimmter Arten von diskontinuierlichen Flussfeldern ohne vorherige Kenntnis des Standorts der Diskontinuitäten. Die somit wiederhergestellten Flussfelder sind an Bewegungsgrenzen nicht unscharf. Zweitens werden Kovarianzmatrizen (oder alternativ Vertrauensmaße) mit der Schätzung des Bildflusses in jeder Berechnungsstufe verknüpft. Die schätztheoretische Natur des Rahmens und seine Fähigkeit, Kovarianzmatrizen bereitzustellen, machen ihn sehr nützlich im Kontext von Anwendungen wie der inkrementellen Schätzung der Szenentiefe unter Verwendung von Techniken, die auf dem Kalman-Filtering basieren. Der Rahmen wird verwendet, um den Bildfluss aus zwei Bildsequenzen zu rekonstruieren. Um eine Anwendung zu veranschaulichen, werden die so gewonnenen Schätzungen des Bildflusses und deren Kovarianzmatrizen auch verwendet, um die Szenentiefe zu rekonstruieren.
Ajit Singh (Mittwoch) untersuchte diese Frage.