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Hintergrund: Der Einsatz von standardisierten Patienten (SPs), um emotional intensive Rollen zu porträtieren, hat Untersuchungen zu den Auswirkungen solcher Rollen auf die Darsteller angeregt. Ziel: Unsere Studie bemüht sich, eine umfassende Beschreibung der Folgen hochgradig affektiver psychiatrischer Rollen für SPs zu erhalten. Wir wollten herausfinden, unter welchen Bedingungen diese Folgen schlechter oder besser wurden und welche Gegenmaßnahmen, falls vorhanden, SPs entwickelt hatten, um den Auswirkungen der Fallsimulation zu begegnen. Methoden: In einer Pilotphase füllten 16 SPs eine Umfrage aus, die untersuchte, inwieweit sie von der Darstellung emotional intensiver Rollen betroffen waren. Basierend auf diesen Umfragen wurden Fragen für nachfolgende Fokusgruppen entwickelt, die diese Effekte untersuchten. Vier Fokusgruppen mit jeweils 9 SPs (N = 36) wurden aufgenommen, transkribiert und von 2 unabhängigen Bewertern kodiert. Ergebnisse: In der Pilotumfrage beschrieben 11 von 16 SPs (69%) residuale psychophysiologische Effekte. In den Fokusgruppen berichteten alle SPs von Auswirkungen der Darstellung emotionaler Rollen, die manchmal mehrere Tage andauerten. Mehrere Variablen schienen die Wahrscheinlichkeit solcher residualer Effekte zu erhöhen oder zu mindern. Schlussfolgerungen: Das Verständnis der Wege, in denen SPs von der Darstellung emotional intensiver Rollen betroffen sind, und der persönlichen und situativen Variablen, die diese Effekte verstärken oder mindern, kann zu einer verbesserten Rekrutierung, Ausbildung und Leistung führen.
McNaughton et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.