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Kardiovaskuläre entzündliche Erkrankungen stellen weiterhin eine Herausforderung für Ärzte dar. Entzündliche Kardiomyopathie, Perikarditis und Vaskulitis großer Gefäße können klinisch ein breites Spektrum von Erkrankungen nachahmen. Während die zugrunde liegenden Ätiologien unterschiedlich sind, ist der gemeinsame physo-pathologische Prozess durch Vasodilatation, Exsudation, Infiltration von Leukozyten, Zellschäden und Fibrose gekennzeichnet. Die kardiovaskuläre Magnetresonanz (CMR) ermöglicht die Visualisierung einiger dieser diagnostischen Ziele. CMR bietet nicht nur morphologische und funktionelle Beurteilung, sondern auch die Gewebeanalyse, die Ödeme, Hyperämie, Gewebeverletzungen und reparative Fibrose durch T2-gewichtete Bilder, frühe und späte Gadolinium-Enhancement und parametrische Mapping-Techniken aufzeigt. Jüngste Entwicklungen zeigten die Rolle der CMR bei der Identifizierung von andauernder Entzündung auch bei anderen kardiovaskulären Erkrankungen wie Myokardinfarkt, Atherosklerose, arrhythmogene und hypertrophe Kardiomyopathie. Zukünftige Entwicklungen der CMR, die auf die spezifische Beurteilung der Infiltration von Immunzellen abzielen, werden tiefere Einblicke in kardiovaskuläre entzündliche Erkrankungen ermöglichen.
Filomena et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.