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Macht und organisatorische Hierarchien sind allgegenwärtig in sozialen Institutionen, die das Fundament der modernen Gesellschaft bilden. Machtunterschiede können die Fähigkeit der Menschen, gute ethische Entscheidungen zu treffen, sowohl einschränken als auch fördern. Allerdings hat wenig wissenschaftliche Arbeit die Wahrnehmung dieses wichtigen Themas untersucht. Der vorliegende Beitrag versucht, dieses Problem zu adressieren, indem Wissenschaftler zu hypothetischen ethischen Problemen befragt werden, die Machtunterschiede zwischen den Beteiligten beinhalten. Die Akademiker diskutierten, was sie in diesen Szenarien tun würden, wobei sie oft auf ihre eigenen Erfahrungen zurückgriffen. Mit einem Lautdenk-Protokoll wurden die Teilnehmer angeregt, ihre Überlegungen und Gedanken hinter ihren ethischen Entscheidungen zu diskutieren. Diese Interviewdaten wurden inhaltsanalytisch mit einem semantischen Analyseprogramm ausgewertet, das eine Reihe von unterschiedlichen Wegen identifizierte, wie Akademiker über Machtunterschiede und Missbrauch in ethischen Situationen nachdenken. Die Implikationen dieser Ergebnisse werden diskutiert.
Gibson et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.