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ZIEL: Gesundheitsorganisationen müssen Patientenakten anonymisieren, bevor sie Daten teilen. Viele Organisationen stützen sich auf den Safe Harbor Standard der HIPAA Datenschutzregel, der 18 Identifikatoren auflistet, die unterdrückt werden müssen (z.B. Altersangaben über 89). Ein alternatives Modell in der Datenschutzregel, bekannt als der Statistische Standard, kann den Austausch detaillierterer Daten erleichtern, wird jedoch selten angewandt, da es an veröffentlichten Methoden mangelt. Die Autoren schlagen einen intuitiven Ansatz zur Anonymisierung der Patientendemografien gemäß dem Statistischen Standard vor. DESIGN: Die Autoren führen eine Analyse der Demografie von Patientenkohorten in fünf medizinischen Zentren durch, die für das NIH-unterstützte Netzwerk Elektronische Patientenakten und Genomik entwickelt wurden, im Hinblick auf die US-Volkszählung. Sie berichten über das Risiko der Wiederidentifizierung der Patientendemografien, die gemäß der Safe Harbor-Politik offengelegt wurden, und die relative Risikoquote für den Austausch solcher Informationen über alternative Politiken. MESSUNGEN: Das Risiko der Wiederidentifizierung der Safe Harbor-Demografien lag zwischen 0,01 % und 0,19 %. Die Ergebnisse zeigen, dass alternative Anonymisierungsmodelle erstellt werden können, deren Risiken nicht höher sind als die des Safe Harbor. Die Autoren verdeutlichen, dass die Offenlegung von Patientenalter über 89 Jahren möglich ist, wenn andere Merkmale in ihrer Granularität reduziert werden. EINSCHRÄNKUNGEN: Der in diesem Artikel beschriebene Anonymisierungsansatz wurde nur mit demografischen Daten evaluiert und sollte mit anderen potenziellen Identifikatoren evaluiert werden. FAZIT: Alternative Anonymisierungspolitiken zum Safe Harbor-Modell können für Patientendemografien abgeleitet werden, um die Offenlegung von Werten zu ermöglichen, die zuvor unterdrückt wurden. Die Methode ist auf jede Umgebung übertragbar, in der Bevölkerungsstatistik verfügbar ist.
Malin et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.
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