Reduzieren Telemedizin-Interventionen die Inzidenz von kardiovaskulären Erkrankungen bei Patienten mit oder ohne vorherige CVD?
Telemedizin-Interventionen könnten das Wiederauftreten von kardiovaskulären Erkrankungen reduzieren, obwohl mehr Beweise für die primäre Prävention bei gesunden Personen benötigt werden.
HINTERGRUND: Telemedizin-Interventionen (THI) waren mit niedrigeren Werten von kardiovaskulären Risikofaktoren bei Erwachsenen verbunden, während die Auswirkungen von THI auf kardiovaskuläre Erkrankungen (CVD) nach wie vor umstritten sind. Eine Meta-Analyse wurde durchgeführt, um die Beweise aus randomisierten kontrollierten Studien (RCT) zusammenzufassen, die den potenziellen Einfluss von THI auf die Inzidenz von CVD bei Patienten mit oder ohne vorherige CVD untersuchten. METHODEN: PubMed, EmBase und die Cochrane Library wurden durchsucht, um RCTs zu identifizieren, die für unsere Analyse bis Dezember 2016 geeignet waren. Das relative Risiko (RR) mit seinem 95%-Konfidenzintervall (CI) wurde verwendet, um die Wirkung von THI mit einem Random-Effekten-Modell zu messen. Sensitivitätsanalyse, subgroup-Analyse, Heterogenitätstests und Tests auf Publikationsbias wurden ebenfalls durchgeführt. ERGEBNISSE: = 0,977). Die Sensitivitätsanalyse deutete darauf hin, dass der Interventions-Effekt bestehen blieb und die Schlussfolgerung sich nicht änderte. Die Subgruppenanalyse zeigte, dass das Durchschnittsalter und die Studienqualität eine wichtige Rolle beim Risiko für CVD spielen könnten. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Ergebnisse dieser Studie deuteten darauf hin, dass THI das Wiederauftreten von CVD reduzieren könnte. Weitere groß angelegte Studien sind erforderlich, um den Einfluss von THI auf CVD bei gesunden Personen zu überprüfen.
Gu et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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