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Zellschäden, die durch freie Radikalreaktionen verursacht werden, können eine Rolle im Alterungsprozess spielen. Eine Trainingseinheit kann die Konzentration freier Radikale erhöhen und dabei die Mitochondrien in den Muskeln schädigen (Davies et al., 1982). Diese Studie wurde durchgeführt, um zu bestimmen, ob sich die Muskulatur durch Training anpasst, indem sie die enzymatischen Abwehrmechanismen gegen Schäden durch freie Radikale verstärkt. Ein Laufprogramm, das zu einer Verdopplung der mitochondrialen Enzymaktivitäten in den Beinmuskeln von Ratten führte, ergab keine Erhöhung der Katalase- oder zytoplasmatischen Superoxiddismutase (SOD)-Aktivitäten. Die mitochondriale SOD-Aktivität nahm um 37 % in schnell zuckenden rotem und langsam zuckenden rotem Muskeltyp und um 14 % im weißen Muskel zu. Trotz einer Erhöhung der mitochondrialen SOD scheint das Verhältnis von SOD zu den Enzymen des mitochondrialen Citratzyklus und der Atmungskette gesunken zu sein. Es scheint unwahrscheinlich, dass die erhöhte Kapazität für das enzymatische Scavenging von Superoxid-Radikalen eine wesentliche schützende Anpassung gegen Schäden durch freie Radikale in trainierter Muskulatur darstellt.
Higuchi et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.