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Ziel dieser Studie war es festzustellen, ob sich Jugendliche, die absichtlich Schaden an sich selbst anrichteten oder Gedanken an Selbstschädigung hatten, in Bezug auf die Hilfesuche, Kommunikation und Bewältigungsstrategien von anderen Jugendlichen unterschieden. Die Teilnehmer waren 6020 15- bis 16-jährige Schüler, die mittels eines anonymen Selbstberichtfragebogens befragt wurden. Jugendliche mit einem oder mehreren Episoden von absichtlicher Selbstschädigung (DSH) im Vorjahr waren eher geneigt, sich selbst als ernsthaft problematisch zu identifizieren als andere Jugendliche. Ein erheblicher Teil der Jugendlichen mit DSH oder Gedanken an Selbstschädigung identifizierte sich jedoch nicht als ernsthaft problematisch. Jugendliche mit DSH fühlten am ehesten den Bedarf an Hilfe, versuchten aber nicht, diese zu erhalten; sie waren weniger in der Lage, mit Familienmitgliedern und Lehrern zu sprechen, und hatten weniger Kategorien von Personen, mit denen sie sprechen konnten. Wie andere Jugendliche waren diejenigen mit DSH oder Gedanken an Selbstschädigung eher geneigt, Hilfe von Freunden zu suchen und zu erhalten als aus anderen Quellen. Sie unterschieden sich von anderen Jugendlichen hinsichtlich der Bewältigungsstrategien, die sie angaben, wenn sie mit Schwierigkeiten konfrontiert waren, indem sie weniger auf Probleme fokussiert waren und mehr vermeidendes Verhalten zeigten. Die Ergebnisse haben wichtige Implikationen für Präventionsstrategien, einschließlich Bildungsprogrammen zur emotionalen Gesundheit und Bewältigung sowie für die klinische Versorgung von als gefährdet identifizierten oder selbstverletzenden Jugendlichen.
Evans et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.