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Zweck: In Abwesenheit von Wahrscheinlichkeitsstichprobenstudien von Transgender-Personen sind neue Methoden erforderlich, um Studiestichproben zu gewinnen, die die demografische Vielfalt der Transgender-Bevölkerung widerspiegeln. Methoden: Die National Transgender Discrimination Survey ist eine große, Bequemlichkeitsstichprobe von 6.456 Transgender-Erwachsenen im Alter von 18 bis 89 Jahren. Wir untersuchten die Merkmale gezielt ausgewählter Befragter, die 2008 einen einmaligen Fragebogen entweder persönlich (435 Befragte) oder online (6.021 Befragte) ausfüllten. Fehlende Daten wurden mehrfach imputiert, und multivariable logistische Regressionsmodelle wurden verwendet, um Unterschiede in sozialen und demografischen sowie Gesundheitsindikatoren nach Erhebungsmethode zu testen. Ergebnisse: Ein höherer Anteil der persönlichen Befragten war jung, männlich-zu-weiblich, People of Color, öffentlich versichert, hatte ein geringeres Einkommen und eine geringere Bildungsstufe als die Online-Befragten (alle p<0.05). Persönliche Befragte waren auch wahrscheinlicher als Online-Befragte aktuelle tägliche Raucher, unterstützten den Substanzgebrauch zur Bewältigung von Misshandlung und berichteten selbst als HIV-positiv (alle p<0.05). Fazit: Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Online- und persönliche Datenerhebungsmethoden Transgender-Befragte mit erheblich unterschiedlichen Gesundheits- und Lebenserfahrungen erreichen. Um eine vielfältigere Stichprobe von Transgender-Erwachsenen zu erreichen, sind daher vielfältige Rekrutierungseinstellungen und Umfragemodalitäten erforderlich.
Reisner et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.