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Typische Studien zur körperlichen Aktivität von Jugendlichen ignorieren die Abhängigkeit zwischen Familienmitgliedern und untersuchen nur individuelle Datenebenen statt individueller und familienbezogener Daten. Die aktuelle Studie untersuchte die körperliche Aktivität von Geschwistern (Durchschnittsalter = 12,2 Jahre) unter Verwendung von hierarchischer linearer Modellierung. Individuelle und familienbezogene Kovariaten der körperlichen Aktivität wurden in das Modell einbezogen. Daten von 930 Geschwistern, die in 371 Familien geschachtelt sind, wurden in einem vierstufigen Multilevel-Design analysiert. Die Ergebnisse zeigten, dass Geschwister in ihren Niveaus körperlicher Aktivität ähnlich waren und dass die Niveaus körperlicher Aktivität zwischen den Familien variierten. Auf individueller Ebene war das Alter ein signifikanter Prädiktor für körperliche Aktivität. Auf Familienebene waren höhere Niveaus familiärer Unterstützung mit höheren Niveaus körperlicher Aktivität bei Geschwistern verbunden, ebenso wie der Status als Alleinerziehender und höheres Einkommen. Wahrnehmungen von Möglichkeiten in der Nachbarschaft und beobachtete Einrichtungen für körperliche Aktivität in der Nachbarschaft waren negativ mit den familiären Niveaus körperlicher Aktivität verbunden.
Duncan et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.