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Dieses Papier befasst sich mit der Verfolgung der Veränderungen in den Mediendiskursen rund um Themen der Rasse und sozialen Politikinterventionen durch die Untersuchung der Medienantworten der Zeitungen auf die Brixton-Untersuchung und den Scarman-Bericht von 1982 sowie die Lawrence-Untersuchung und den Macpherson-Bericht, die achtzehn Jahre später im Jahr 1999 erschienen. Diese Berichte sind aus zwei sehr unterschiedlichen historischen Ereignissets hervorgegangen, die jedoch bestimmte gemeinsame Merkmale aufwiesen. Das Papier argumentiert, dass die Scarman- und Macpherson-Berichte die sich verändernde Geschichte der 'Rassenbeziehungen' in Großbritannien im letzten Viertel des zwanzigsten Jahrhunderts geprägt haben. Während es unvermeidlich Vergleiche zwischen dem Inhalt der beiden Berichte gegeben hat, gab es keinen vergleichenden Fokus auf die Medienresonanz der Ergebnisse und Empfehlungen der Untersuchungen. Anhand schriftlicher und visueller Medieninhalte von fünf Zeitungen versucht das Papier zu kartieren, in welchem Maße sich die Mediennarrative sowohl um die Rasse als auch um die rassenbezogene Politikgestaltung im Laufe von fast zwei Jahrzehnten verändert haben. Das Papier hinterfragt die Grenzen solcher Veränderungen und untersucht, was unverändert bleibt.
Sarah Neal (Mi,) studierte diese Frage.