Ziel Der Zweck dieser Studie ist, die Entwicklungstrends, Wissensstrukturen und evolutionären Merkmale der Forschung zu den anti-Adipositas-Effekten von Curcumin mithilfe bibliometrischer Methoden systematisch zu kartieren und aktuelle Hotspots sowie zukünftige Richtungen zu identifizieren. Methoden Veröffentlichungen zu Curcumin und Adipositas, die zwischen 2006 und 2025 erschienen sind, wurden aus der Web of Science Core Collection (WoSCC) und Scopus abgerufen. WoSCC wurde als primärer Datensatz für die vollständige bibliometrische Kartierung verwendet, während Scopus als externes Validierungsdatensatz für die Konsistenz von Trends und Schlüsselwortstrukturen diente. Nach der Sichtung wurden 709 WoSCC-Datensätze und 234 Scopus-Datensätze einbezogen. Bibliometrische und Visualisierungsanalysen wurden mit VOSviewer, CiteSpace und Bibliometrix/Biblioshiny durchgeführt, um jährliche Publikationstrends, landesspezifische und institutionelle Kooperationen, Autorennetzwerke, Co-Vorkommen von Schlüsselwörtern, Co-Zitationsmuster, Clusterbildung und Burst-Erkennung abzudecken. Ergebnisse Die jährliche Anzahl der Publikationen wies einen quadratischen Wachstumstrend (R² = 0,9995) auf, der auf einen kontinuierlichen und beschleunigten Anstieg in diesem Bereich hinweist. Die Analyse des nationalen Beitrags zeigte, dass China hinsichtlich der Publikationsausgabe den ersten Platz einnahm (167 Publikationen), während die Vereinigten Staaten eine zentrale Knotenpunktposition in internationalen Kooperationsnetzwerken einnahmen. Analysen zum Co-Vorkommen von Schlüsselwörtern und zur Co-Zitation ergaben einen deutlichen evolutionären Verlauf der Forschungsthemen. Frühe Studien konzentrierten sich hauptsächlich auf grundlegende biologische Mechanismen, wie die entzündungshemmenden und antioxidativen Wirkungen von Curcumin. Danach erweiterte sich die Forschung auf experimentelle und klinische Untersuchungen zu adipositasassoziierten Stoffwechselstörungen, einschließlich Typ-2-Diabetes mellitus und nicht-alkoholischer Fettlebererkrankung. In den letzten Jahren verschoben sich die Forschungsgrenzen zunehmend in Richtung klinischer Translation, wobei besonderer Wert auf die Optimierung von Abgabesystemen gelegt wurde, um die Einschränkungen der geringen Bioverfügbarkeit von Curcumin zu überwinden, insbesondere durch die Entwicklung von nanobasierten Formulierungen. Die Validierung über Datenbanken hinweg zeigte, dass Scopus und WoSCC weitgehend konsistente Publikationstrends und Schlüsselwortstrukturen aufwiesen, trotz unterschiedlicher Abdeckungen und Indizierungen. Schlussfolgerung Die Forschung zu den anti-Adipositas-Effekten von Curcumin hat ein robustes Wachstum gezeigt, mit einem klaren Übergang von mechanistischer Erkundung zu translationalen und anwendungsorientierten Studien. Zukünftige Bemühungen sollten die verstärkte internationale und interdisziplinäre Zusammenarbeit priorisieren und sich auf hochwertige klinische Studien konzentrieren, die auf standardisierten Formulierungen und fortschrittlichen Abgabesystemen basieren, um Herausforderungen in Bezug auf die Bioverfügbarkeit anzugehen und die effektive Übersetzung grundlegender Forschungsergebnisse in klinische Interventionen mit höherer Reproduzierbarkeit und translationaler Relevanz zu erleichtern.
Liu et al. (2026) haben diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: