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HINTERGRUND: Hyperurikämie ist ein bedeutender Risikofaktor für die nichtalkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD). Sie kann auch einen Einfluss auf die histologische Schwere der NAFLD haben. Die Daten zu diesem Zusammenhang sind jedoch begrenzt. Wir führten diese Meta-Analyse durch, um die Beziehung von Serumharnsäure zur histologischen Schwere der Leber, wie sie durch den NAFLD-Aktivitätsindex (NAS) bei Patienten mit NAFLD bestimmt wird, zu untersuchen. PATIENTEN UND METHODEN: Die Datenbanken MEDLINE und EMBASE wurden bis August 2016 nach Studien durchsucht, die den Zusammenhang zwischen Hyperurikämie und NAS bei Patienten mit biopsiebestätigter NAFLD untersuchten. Der gepoolte Odds Ratio und das 95%-Konfidenzintervall wurden unter Verwendung eines Modells mit zufälligen Effekten (generische inverse Varianz-Methode) berechnet. Die Heterogenität der Effektgröße zwischen den Studien wurde mit der Q-Statistik und I quantifiziert. ERGEBNISSE: Fünf Beobachtungsstudien mit 777 NAFLD-Patienten wurden identifiziert. Patienten mit NAFLD, die an Hyperurikämie litten, hatten signifikant häufiger einen hohen NAS (definiert als einen Score von ≥5) als solche ohne Hyperurikämie, mit einem gepoolten Odds Ratio von 2,17 (95%-Konfidenzintervall: 1,51-3,12). Die statistische Heterogenität war gering, mit I von 16% (Pheterogenität=0,31). FOLGERUNGEN: Bei Patienten mit NAFLD ist Hyperurikämie mit einem höheren Grad an histologischem Leberschaden assoziiert. Weitere Studien sind erforderlich, um die Rolle der harnsäuresenkenden Therapie bei diesen Patienten zu klären.
Jaruvongvanich et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.