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Das Konzept der offenen Innovation wurde eingehend untersucht. Der Wandel von einem geschlossenen zu einem offenen Paradigma wird als das zentrale Element angesehen, das die organisatorische Leistung fördert. Trotz der umfangreichen Literatur auf diesem Gebiet gibt es jedoch weiterhin eine laufende Debatte über die organisatorischen Aspekte der offenen Innovation. Ziel dieses Papiers ist es, ein konzeptionelles Modell zu entwickeln, das die Rolle des intraorganisationalen Vertrauens in Bezug auf offene Innovation darstellt. Basierend auf einer umfassenden und interdisziplinären kritischen Literaturübersicht werden die organisatorischen Voraussetzungen für offene Innovation identifiziert: Einstellung zu Wissensaustausch, ambidextres Denken, kollaborative Kultur und Diversitätsmanagement. Jede dieser Voraussetzungen wird durch eine Reihe von Untervoraussetzungen wahrgenommen und operationalisiert. Dieses Papier hebt die Rolle des Vertrauens als integralen Bestandteil der offenen Innovation hervor. Darüber hinaus legt dieses Papier nahe, dass: a) offene Innovation eine organisatorische Denkweise ist, die über die direkte Beziehung zwischen den vier organisatorischen Voraussetzungen und der Adoption offener Innovation wahrgenommen wird, und b) intraorganisationales Vertrauen die individuellen Beziehungen zwischen den vier organisatorischen Voraussetzungen und der Adoption offener Innovation moderiert. Durch die Überarbeitung der Theorie der offenen Innovation entwickelt das Papier Forschungsvorschläge, die das Zusammenspiel zwischen den organisatorischen Voraussetzungen, dem Element des intraorganisationalen Vertrauens und der Adoption offener Innovation darstellen. Das Papier bietet akademische und managementbezogene Implikationen, indem es eine alternative Perspektive im Bereich der offenen Innovation aufzeigt.
Salampasis et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.