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ZIEL: Probleme mit Intimpartnern (IP) sind Risikofaktoren für Suizid bei Männern. Es gibt jedoch wenig Verständnis dafür, warum einige männliche Suizidverstorbenen, die solche Probleme hatten, vor ihrem Tod ihre Partner getötet haben (d.h. „IP Mord-Suizid“), während die meisten dieser Verstorbenen dies nicht taten. Um Präventionsmaßnahmen zu informieren, identifizierte diese Studie Korrelate von IP-Morden unter männlichen Suizidverstorbenen mit bekannten IP-Problemen. METHODEN: Wir untersuchten die Korrelate von IP-Morden bei männlichen Suizidverstorbenen im Alter von 18 Jahren und älter, die bekannte IP-Probleme hatten, unter Verwendung von Daten des National Violent Death Reporting System von 2003-2015. Die Prävalenzodds-Ratios und 95%-Konfidenzintervalle wurden für demografische, Vorfall- und Umgebungsvariablen geschätzt. Die Erzählungen über IP Mord-Suizid wurden untersucht, um zusätzliche Präventionsmöglichkeiten zu identifizieren. ERGEBNISSE: Schätzungsweise 1.504 (5,0 %) der 30.259 männlichen Suizidverstorbenen, die IP-Probleme hatten, töteten ihren Partner. Die Durchführung von IP Mord-Suizid war positiv mit dem Suizid durch Schusswaffen und mit vorangehenden zivilrechtlichen Problemen korreliert, jedoch negativ mit der Behandlung von psychischen Erkrankungen/Sucht. Geschätzt 33,7 % der IP Mord-Suizide ereigneten sich während einer Trennung; 21,9 % der Täter von IP Mord-Suizid hatten eine Vorgeschichte häuslicher Gewalt. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Verbindungen zwischen dem Strafjustiz- und dem psychischen Gesundheitssystem sowie eine stärkere Durchsetzung von Gesetzen, die den Besitz von Schusswaffen unter Tätern häuslicher Gewalt verbieten, könnten IP Mord-Suizide verhindern.
Logan et al. (Mittwoch) untersuchten diese Frage.