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Diese Studie untersucht, wie Individuen flexible Bewältigungsstrategien in verschiedenen Situationen formulieren, indem Differenzierung und Integration als zwei Prozesse der Stressbewertung vorgeschlagen werden. Die Ergebnisse zeigten, dass Teilnehmer, die flexibler mit Stress umgingen, die Dimensionen der Kontrollierbarkeit und der Auswirkung bei der Unterscheidung zwischen verschiedenen stressigen Situationen einnahmen. Sie setzten auch eine integrierte Strategie ein: mehr Überwachung in Situationen, die als kontrollierbar wahrgenommen wurden, jedoch weniger in Situationskontexten, die als unkontrollierbar angesehen wurden. Teilnehmer, die weniger flexibel damit umgingen, nahmen keine bestimmten Dimensionen an und tendierten dazu, unabhängig von den situativen Merkmalen mehr Überwachung zu verwenden. Diese Ergebnisse weisen darauf hin, dass Individuen mit unterschiedlichen Graden an Bewältigungsflexibilität sich in ihren kognitiven Prozessen unterscheiden. Individuen, die flexibler mit Stress umgehen, zeigen ein höheres Maß an Differenzierung und Integration als diejenigen, die weniger flexibel damit umgehen. Diese Erkenntnisse werden in Strategien für Workshops zum Stressmanagement übersetzt.
Cheng et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.