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HINTERGRUND: Die Bekämpfung von Unterernährung ist eine globale Priorität. Sie ist der größte Risikofaktor, der die Schätzung der Krankheitslast auf globaler Ebene beeinflusst. Das Annapurna-Projekt wurde von der Regierung von Maharashtra ins Leben gerufen, um nahrhafte Mahlzeiten für Ashram-/Wohnschüler aus Stammesgemeinschaften durch eine zentrale Küche bereitzustellen, um ein optimales Wachstum und eine Entwicklung zu erreichen und Morbidität zu verhindern. ZIELE: Das Hauptziel unserer Arbeit war es festzustellen, ob die Bereitstellung von nahrhaften Mahlzeiten über zentrale Küchen den Anteil an untergewichtigen und in ihrem Wachstum verarmten Kindern verbessert. METHODEN: Wir verwendeten eine Clusterstudie mit parallelen Interventions- und Kontrollgruppen. Das Zuteilungsverhältnis betrug 1:1 für Teilnehmer in den Interventions- und Kontrollgebieten. Der Pilotversuch wurde zwischen 2015 und 2017 durchgeführt. Die stammesdominierten Distrikte Nashik und Palghar in Maharashtra wurden von der Landesregierung ausgewählt, um den Plan für zentrale Küchen umzusetzen. ERGEBNISSE: Zu Beginn lag der Prozentsatz der untergewichtigen Kinder in der Interventionsgruppe bei 36,9% und in der Kontrollgruppe bei 31,9%. Der Prozentsatz des Wachstumsrückstands in der Interventionsgruppe lag bei 30,0% und bei 38,2% in der Kontrollgruppe. Am Ende waren 21,9% und 26,3% der Kinder untergewichtig. Beide Gruppen zeigten eine Verbesserung im Vergleich zur Basislinie. Allerdings war der Unterschied in der Reduktion zwischen der Interventions- und der Kontrollgruppe insignifikant. Ebenso verringerte sich der Wachstumsrückstand auf 12,9% bzw. 14,6% in den Interventions- und Kontrollgruppen. SCHLUSSFOLGERUNG: Die Bereitstellung regelmäßiger nahrhafter Mahlzeiten über zentrale und lokale Küchen in staatlichen Stammeswohnschulen von Maharashtra ist effektiv und wichtig, um Unterernährung bei Stammeskindern zu bekämpfen.
Devara et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.