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HINTERGRUND: Eine erfolgreiche Umkehr abrupt auftretender Gefäßverschlüsse ohne daraus resultierende schwerwiegende ischämische Komplikationen (Tod, Q-Wellen-Myokardinfarkt oder koronare Bypass-Operation) wird in fast der Hälfte aller Fälle erreicht. Die Langzeitfolge dieser Patienten wurde bisher nicht behandelt, und es ist unklar, ob sie eine andere Prognose haben als Patienten, die einen erfolgreichen Eingriff ohne temporäre Gefäßverschlüsse hatten. METHODEN UND ERGEBNISSE: Wir untersuchten 4863 aufeinanderfolgende Patienten, die eine erfolgreiche perkutan-transluminale Koronarangioplastik (PTCA) oder eine gerichtete koronare Atherektomie (DCA) durchliefen. Achtundachtzig Patienten hatten eine unkomplizierte, erfolgreich umgekehrte temporäre Gefäßschließung im Labor (Gruppe 2) und wurden mit 4775 Patienten verglichen, die einen erfolgreichen Eingriff ohne temporäre Gefäßschließung im Labor (Gruppe 1) hatten. Eine klinische Nachverfolgung war bei 4839 Patienten (99,5%) verfügbar, mit einer durchschnittlichen Dauer von 41 +/- 23 Monaten (Bereich, 1 bis 104 Monate). Die Überlebensanalyse zeigte, dass eine erfolgreich behandelte, unkomplizierte temporäre Gefäßschließung per se keinen nachteiligen Effekt auf die Langzeitprognose (Tod, Myokardinfarkt oder koronare Eingriffe) hat. Wenn der Eingriff (PTCA oder DCA) jedoch mit einem Anstieg des Kreatinkinase-MB (CK-MB) assoziiert war, gab es einen signifikanten negativen Einfluss auf das Langzeitergebnis. Bei der multivariaten logistischen Regression war ein Anstieg des postoperativen CK-MB der signifikanteste korrelierende Faktor für den kardialen Tod (Risikoquote, 1,25; P < 0,0001). Ein Anstieg des CK-MB war auch der wichtigste korrelierende Faktor für schwerwiegende ischämische Komplikationen (Tod, Infarkt oder koronare Eingriffe) in der Nachverfolgung (Risikoquote, 1,08; P = 0,0005). SCHLUSSFOLGERUNGEN: Transiente, unkomplizierte Gefäßschließung im Labor per se hat keinen negativen Langzeiteffekt. Ein begleitender Anstieg der postoperativen Herzenzyme hat jedoch einen wichtigen und signifikanten negativen Einfluss auf das Langzeitergebnis. Diese Studie legt nahe, dass die Bestimmung des Kreatinkinase-Isoenzyms bei Patienten, die eine koronare Schließung im Labor erfahren, wichtige prognostische Implikationen hat.
Abdelmeguid et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.