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Schilddrüsenerkrankungen und Operationen bei Schilddrüsentumoren sind sehr häufig. Mehrere Komplikationen der Thyreoidektomie sind gut bekannt. Einige davon sind ziemlich störend, wie z.B. Verletzungen des wiederkehrenden Kehlkopfnervs und permanente Hypoparathyreoidismus. Allerdings kann ein postoperatives Hämatom, das häufig im Aufwachraum auftritt, fatal sein. Eine enge Beobachtung und frühzeitige Intervention sind im post-thyreoidalen Zeitraum von größter Notwendigkeit. In einer Serie von 600 durchgeführten Thyreoidektomien über einen Zeitraum von 11 Jahren entwickelten acht Patienten postoperative Hämatome. Sieben von ihnen wurden erneut operiert, während ein Patient konservativ behandelt wurde. Zwei Patienten hatten eine zweite Re-Exploration wegen Hämatomwiederauffüllung. Alle Patienten erholten sich nach der Re-Exploration sehr gut, außer einem älteren Patienten, der wegen schlechter pulmonaler Reserve eine Beatmung benötigte; nach einer Woche Beatmung und einer Tracheostomie erholte er sich ebenfalls gut. Ein Patient hatte das Hämatom erst 24 Stunden nach der Operation erneut exploriert, während die anderen innerhalb von 4-6 Stunden nach dem ursprünglichen Eingriff wieder exploriert wurden. Aufgrund des Ausmaßes des Ödems des Kehlkopfes und der Rachenwand ist es sehr wichtig, dass eine erfahrene Person bei diesen Patienten die Intubation durchführt. Es ist auch sehr wichtig zu erkennen, dass, wenn die Patienten flach liegen, sie akute Atemnot entwickeln können; daher muss man darauf vorbereitet sein, sie notfallmäßig zu intubieren. Wir empfehlen eine enge Beobachtung im Aufwachraum nach der Thyreoidektomie und eine frühe Exploration und Evakuierung des Hämatoms bei allen Patienten, die postoperative Hämatome entwickeln. Ein konservativer Ansatz kann bei ausgewählten Patienten mit minimalen Hämatomen und keiner Progression in Betracht gezogen werden. Allerdings dauert es in der Regel lange, bis sich das Hämatom resorbiert. Ein besseres Verständnis der Komplikationen der Thyreoidektomie wird die Morbidität minimieren und die Thyreoidektomie zu einem sichereren Eingriff und einem chirurgischen Triumph machen.
Shaha et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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