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Zusammenfassung Der schwerwiegendste Fehler, der bei der Bewertung der Nachfragebewusstheit durch postexperimentellen Fragebogen auftreten kann, besteht darin, ein tatsächlich bewusstes Subjekt als unwissend zu bewerten (falsch-negative Problematik). Im Vergleich dazu ist die Bewertung eines tatsächlich unwissenden Subjekts als bewusst (falsch-positive Problematik) von geringerer Bedeutung. In dieser Studie wurden 576 Probanden einem Täuschungsexperiment ausgesetzt und anschließend mit einer von drei Arten von Bewusstheitsfragebogen (indirekt, direkt oder Trichter) konfrontiert. Jeder Fragebogentyp beinhaltete entweder oder beinhaltete keinen orientierenden Absatz und Fragen zur Auffälligkeit. Der Trichterfragebogen stellte sich als die genaueste Methode zur Bewertung der Bewusstheit heraus. Er klassifizierte nur wenige Subjekte, die nach einem objektiven Kriterium bewusst waren, falsch, und erfasste auch nicht zu viele falsche Positive. Der Glaube, dass ein erweiterter Trichterfragebogen nachträglich zu viel Nachfragebewusstheit „vorschlagen“ wird, wird in Frage gestellt; die Daten unterstützen diese Vorstellung nicht.
Monte M. Page (Sa,) hat diese Frage untersucht.