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UNBEZEICHNET: Die Leber ist eine tolerogene Umgebung, die von persistenten Infektionen wie den Hepatitis-B (HBV) und C (HCV) Viren ausgenutzt wird. In einem murinen Modell einer intravenösen hepatotropen Adenovirusinfektion sind leber-primierte antivirale CD8(+) T-Zellen nicht in der Lage, proinflammatorische Zytokine zu produzieren und zeigen keine zytotoxische Aktivität, die charakteristisch für Effektor-CD8(+) T-Zellen ist, die durch eine Infektion an einer extrahepatischen, das heißt, subkutanen Stelle erzeugt wurden. Wichtig ist, dass in der Leber produzierte CD8(+) T-Zellen ebenfalls eine T-regulatorische (Treg) Zellfunktion aufweisen, die sich durch ihre Fähigkeit auszeichnet, die Proliferation von antigen-spezifischen T-Effektorzellen (Teff) in vitro und in vivo über das von den CD8(+) Treg-Zellen exprimierte T-Zell-Immunoglobulin und Mucin-3 (Tim-3) zu begrenzen. Die regulatorische Aktivität erforderte nicht die Erkennung des kanonischen Tim-3-Liganden, Galectin-9, sondern war von der Bindung der CD8(+) Treg-Zelloberflächen-Tim-3 an das Alarmin High-Mobility-Group-Box-1 (HMGB-1) abhängig. FAZIT: Virus-spezifische Tim-3(+) CD8(+) T-Zellen, die im Rahmen akuter und chronischer Virusinfektionen der Leber über die Erkennung von HMGB-1 operieren, können dazu beitragen, hepatische T-Zell-Antworten im Lebermikroenvironment zu dämpfen und folglich immunvermittelte Gewebeschäden zu begrenzen oder die Etablierung persistierender Infektionen zu fördern.
Dolina et al. (Thu,) studierten diese Frage.
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