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Es wird eine physikomathematische Alternative zum kapillaren Modellieren der Porenstruktur poröser Medien vorgeschlagen. Mit diesem Modell wird die hydraulische Leitfähigkeit poröser Materialien aus einer ‚Poren-Domäne‘-Charakterisierung des Porenraums unter Verwendung einer geeigneten Leitfähigkeitstheorie zur Schätzung des Flussbeitrags der verschiedenen Komponenten heterogener Medien bestimmt. Das vorgeschlagene Modell ist vielseitig und doch mathematisch handhabbar und in der Lage, den Flüssigkeitsfluss durch poröse Materialien mit sehr unterschiedlicher Struktur, einschließlich anisotroper und strukturierter Medien, zu analysieren. Eine vergleichende Studie der Vorhersagen dieses Modells mit den Vorhersagen eines Modells, das von E. C. Childs und N. Collis-George vorgeschlagen wurde und mittlerweile in der Bodenkunde weit verbreitet ist, wird für mehrere Medien durchgeführt. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die indiscriminierte Anwendung des letzteren Modells für die groben Überschätzungen der hydraulischen Leitfähigkeit einiger poröser Materialien verantwortlich sein könnte und auch für die berichteten Verzerrungen der Beziehungen zwischen Leitfähigkeit und dem Sättigungsgrad einiger Böden.
Farrell et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.