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Da die C(3)-Photosynthese noch nicht CO(2)-gesättigt ist, bieten Wälder die Möglichkeit für ein erhöhtes Wachstum und eine Kohlenstoff(C)-Sequestrierung mit steigenden atmosphärischen CO(2)-Werten. Bei einem Ökosystemmaßstab werden jedoch erhöhte photosynthetische Raten nicht immer in schnelleres Baumwachstum umgesetzt, und in Freiluft-Kohlenstoffanreicherungs-(FACE)-Experimenten mit Bäumen nimmt die Stimulierung des überirdischen Wachstums oft mit der Zeit ab. Ist das Baumwachstum also C-limitiert? Die Beweise werden hier auf drei verschiedenen Ebenen überprüft. Erstens, auf biochemischer Ebene wird die Rolle von Rubisco diskutiert, indem seine Evolution und Rolle als Stickstoff(N)-Speicherprotein betrachtet wird. Zweitens, auf öko-physiologischer Ebene wird die C-Zuweisung zur Nährstoffaufnahme aus dem Boden betrachtet, und es wird argumentiert, dass jede C-Beschränkung nur durch eine Begrenzung des Nähstoffkreislaufs im Boden erfolgt. Schließlich wird die Reaktion von Waldekosystemen auf steigende atmosphärische CO(2)-Konzentrationen betrachtet und Beweise aus FACE-Experimenten werden diskutiert. Aus den drei Beweislinien schließen wir, dass das Wachstum von Bäumen nicht C-limitiert ist, wobei der Schlüssel zum Verständnis zukünftiger Reaktionen auf den Klimawandel im Umsatz der organischen Substanz im Boden und im Nährstoffkreislauf liegt.
Millard et al. (Do,) untersuchten diese Frage.