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Die Etablierung einer interprofessionellen Identität ist entscheidend, um Gesundheitsteams auf die Zusammenarbeit in kooperativen Umgebungen vorzubereiten und die Effizienz der Patientenversorgung zu verbessern. Akkreditierungsstandards für Programme im Gesundheitswesen wurden implementiert, um interprofessionelle Bildung (IPE) einzuschließen, jedoch bleibt es bezüglich der beruflichen Identität der Ergotherapie (OT) unklar. Ziel dieser prospektiven Vorher-Nachher-Studie war es, eine erfahrungsbasierte IPE-Veranstaltung für Studenten im Gesundheitswesen (n = 170 aus zehn Gesundheitsberufen) zu bewerten, um: (1) die Effektivität von Rollenspielen und team-basierten Fallbesprechungen hinsichtlich des Wissens und der Wahrnehmungen der Studenten gegenüber den Berufen der anderen zu bestimmen, und (2) speziell den Einfluss der IPE-Veranstaltung auf die Wahrnehmungen der Studenten bezüglich der Rollen und Verantwortlichkeiten der OT zu bewerten. Die Studenten im Gesundheitswesen wurden gebeten, vor und am Ende der IPE-Veranstaltung eine Umfrage auszufüllen, die die validierte Interdisciplinary Education Perception Scale (IEPS) sowie nicht standardisierte geschlossene und offene Fragen enthielt. Die quantitative Analyse der Antworten zeigte eine signifikante Verbesserung der interdisziplinären Wahrnehmungen nach der Erfahrung, wie durch höhere IEPS-Werte belegt. Die offenen Antworten nach dem Test bestätigten dieses Ergebnis. Die Programme im Gesundheitswesen wurden stratifiziert, was positive signifikante Unterschiede hinsichtlich der OT offenbarte. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Rollenspiele und team-basierte Fallbesprechungen für IPE einen positiven Einfluss auf die interprofessionellen Wahrnehmungen und das Verständnis für OT der Studenten haben können.
Ciani et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.
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