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Etwa 300.000 Patienten weltweit werden jährlich mit akuter myeloischer Leukämie (AML) diagnostiziert. Das mediane Alter bei Präsentation ist in den letzten Jahrzehnten stetig gestiegen und nähert sich nun 70 Jahren. Obwohl in den letzten 3 Jahrzehnten erhebliche Fortschritte in der Therapie der AML gemacht wurden, sterben immer noch zwei Drittel der jungen Erwachsenen an ihrer Erkrankung. Die Therapie der AML basiert, im Gegensatz zur akuten lymphoblastischen Leukämie (ALL), auf maximal tolerierter Induktions- und Nachremissionstherapie, die alles innerhalb weniger Monate nach der Diagnose durchgeführt wird. Während bei der Mehrheit der jungen Patienten eine vollständige Remission erreicht werden kann, hängt die endgültige Heilung der Erkrankung von der Beseitigung der Krankheit durch die Verabreichung von Nachremissionstherapie ab. Dies geschieht am häufigsten mit intensiver Chemotherapie. Die Nutzung des immunologischen Effekts des Graft-vs.-Leukämie, wie bei der allogenen Transplantation, hat das Ergebnis für viele Patienten weiter verbessert. Die Behandlung älterer Erwachsener, die die Mehrheit der Patienten mit AML darstellen, bleibt recht unbefriedigend. Während 40 % bis 50 % eine vollständige Remission erreichen können, sind weniger als 10 % Langzeitüberlebende, und die Heilungsrate älterer Patienten hat sich in den letzten drei Jahrzehnten nur minimal verbessert. Bedeutende Fortschritte in der Behandlung dieser Altersgruppe sind dringend erforderlich. Neue und zielgerichtete Wirkstoffe haben vielversprechende Ansätze, aber eine endgültige klinische Rolle für diese muss noch eindeutig festgestellt werden.
Jacob M. Rowe (Thu,) hat diese Frage untersucht.