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Zerebrale Malaria (CM) ist eine Hauptursache für den Tod bei schwerer Plasmodium falciparum Malaria. Wir präsentieren quantitative elektronenmikroskopische Befunde der neuropathologischen Merkmale in einer prospektiven klinikopathologischen Studie von 65 Patienten, die an schwerer Malaria in Thailand und Vietnam gestorben sind. Die Sequestrierung von infizierten roten Blutkörperchen (PRBCs) in zerebralen Mikrovesseln war signifikant höher in den Gehirnen von Patienten mit CM im Vergleich zu denen mit nicht-zerebraler Malaria (NCM) in allen Teilen des Gehirns (Cerebrum, Kleinhirn und Medulla oblongata). Es gab eine Hierarchie der Sequestrierung mit mehr im Cerebrum und Kleinhirn als im Hirnstamm. Vergleicht man die zerebrale Sequestrierung mit der peripheren Parasitemie vor dem Tod, gab es 26,6-mal mehr PRBCs in der Gehirn-Mikrovasculatur als im peripheren Blut. Der Sequestrierungsindex war signifikant höher bei CM-Patienten (Median = 50,7) im Vergleich zu NCM-Patienten (Median = 6,9) (P = 0,042). Der Grad der Sequestrierung von P. falciparum-infizierten Erythrozyten in den zerebralen Mikrovesseln ist quantitativ mit dem vor dem Tod auftretenden Koma assoziiert.
Pongponratn et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.