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Aus der Perspektive der Co-Produktion untersucht dieser Artikel, wie chinesische Bürger und Regierungen gemeinsam im Kampf gegen COVID-19 im Kontext einer gesundheitlichen Notlage gearbeitet haben. Basierend auf Beobachtungen sowie Analysen von politischen Dokumenten und Selbstorganisationsfällen zeigt dieser Artikel, dass chinesische Bürger und Regierungen durch drei verschiedene Kanäle im Kampf gegen das Virus zusammengearbeitet haben, aber unterschiedliche Kanäle unterschiedliche Ergebnisse produzierten. Erstens mobilisierten die chinesischen Regierungen erfolgreich die meisten Bürger über die Wohnkomitees, um sich an die Ausgangsbeschränkungen zu halten, und verfolgten sowie isolierten Verdachtsfälle durch bestehende Netzwerke innerhalb der Gemeinschaften. Zweitens scheiterten die staatlich organisierten nichtstaatlichen Organisationen (NGOs) als formeller Kanal für die Interaktion zwischen Staat und Gesellschaft während der Krise daran, die Anforderungen des Gesundheitssystems und die Beiträge der Bürger zu überbrücken. Drittens traten Selbstorganisationen als wichtiger informeller Kanal für Bürger auf, um gegen das Virus zu kämpfen. Die Erfahrungen und Lehren aus dieser Zusammenarbeit zwischen Bürgern und Regierung im Kampf gegen das Virus könnten einige Implikationen für andere Kontexte bieten.
Zhao et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.