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Die emotionale Wahrnehmung wurde bei Schlaganfallpatienten über 3 Kommunikationskanäle untersucht: Gesichtsausdruck, prosodisch und lexikalisch. Die hemisphärische Spezialisierung für Emotionen wurde durch Hypothesen zur rechten Hemisphäre (RH) und Valenz getestet, und die Beziehungen zwischen den Kanälen wurden determiniert. Die Teilnehmer bestanden aus 11 rechtshemisphärisch geschädigten (RBD), 10 linkshemisphärisch geschädigten (LBD) und 15 demographisch angepassten normal kontrollierten (NC) Erwachsenen. Die experimentellen Maße, mit ähnlichen psychometrischen Eigenschaften, umfassten Identifikations- und Diskriminierungsaufgaben, einschließlich einer Reihe von positiven und negativen Emotionen. Nicht-emotionale Kontrollaufgaben wurden für jeden Kanal verwendet. Bei der Identifikation waren RBDs im Vergleich zu LBDs und NCs über alle Kanäle und Valenzen signifikant beeinträchtigt, was die RH-Hypothese unterstützt. Es traten keine Gruppendifferenzen bei der Diskriminierung auf. Die Ergebnisse wurden nicht von demographischen, klinischen oder Kontrollvariablen beeinflusst. Die Korrelationen zwischen den Kanälen waren bei Normalen deutlicher als bei hirngeschädigten Gruppen.
Borod et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.