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Der anthropogene Klimawandel, Änderungen der Landnutzung und Invasionen durch fremde Arten sind erhebliche Bedrohungen für die globale Biodiversität. Geschützte Gebiete (PAs) werden als Grundpfeiler des Arten- und Naturschutzes betrachtet, jedoch haben nur wenige Studien die Verwundbarkeit von PAs gegenüber diesen globalen Veränderungsfaktoren quantifiziert. Hier überlagern wir die Risiken des Klimawandels, der Landnutzungsänderungen und der Ansiedlung von fremden Wirbeltieren innerhalb der Grenzen von insgesamt 1020 PAs mit unterschiedlichen Verwaltungsebenen in China, um ihre Verwundbarkeiten zu quantifizieren. Unsere Ergebnisse zeigen, dass 56,6 % der PAs mindestens einem Stressfaktor ausgesetzt sind und 21 PAs unter dem höchsten Risiko stehen, mit drei Stressoren gleichzeitig konfrontiert zu werden. PAs, die für den Waldschutz in Südwest- und Südeuropa vorgesehen sind, sind am empfindlichsten gegenüber den drei globalen Veränderungsfaktoren. Darüber hinaus wird prognostiziert, dass Wildtier- und Feuchtgebiet-PAs hauptsächlich den Klimawandel und hohe anthropogene Landnutzungsmodifikationen erfahren und viele Wildtier-PAs auch geeignete Lebensräume für die Ansiedlung von fremden Wirbeltieren bereitstellen können. Unsere Studie hebt den dringenden Bedarf an proaktiver Naturschutz- und Managementplanung für chinesische PAs hervor, indem verschiedene globale Veränderungsfaktoren zusammen berücksichtigt werden.
Xin et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.