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Diese Studie untersucht den Einfluss von wahrgenommener Diskriminierung auf die psychische Gesundheit afghanischer Flüchtlinge und testet zweitens die stressmindernden Effekte von traumatischen Erfahrungen vor der Migration und Anpassungsfaktoren nach der Ansiedlung. In einem Querschnittsdesign füllten 259 Afghanen Umfragen zu wahrgenommener Diskriminierung und einer Reihe anderer Faktoren aus, die mit Hilfe induktiver Techniken entwickelten Skalen erfasst wurden. Multivariate Analysen bestanden aus einer Reihe von hierarchischen Regressionen, die den Effekt von wahrgenommener Diskriminierung auf Stress testeten, gefolgt von einer sequenziellen Analyse der Moderatorvariablen. Wahrgenommene Diskriminierung war signifikant mit höherem Stress assoziiert, und diese Beziehung war stärker bei denen mit einer starken intra-ethnischen Identität und hohen traumatischen Erfahrungen vor der Ansiedlung. Die erwarteten Pufferwirkungen von bürgerschaftlichem Engagement, ethnischer Orientierung (z. B. Integration) und sozialer Unterstützung waren nicht signifikant. Diskriminierung ist eine bedeutende Stressquelle für afghanische Flüchtlinge, die die mit anderen Vor- und Nach-Migrationsstressoren verbundenen Belastungen verschärfen könnte. Zukünftige Forschung ist erforderlich, um Interventionen zu entwickeln, die helfen können, den mit Diskriminierung verbundenen Stress in dieser hochgradig vulnerablen Gruppe zu mindern.
Alemi et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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