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ZIEL: Polycythaemia vera (PV) und essentielle Thrombozythämie (ET) können im Kindesalter als sporadische oder familiäre Erkrankungen auftreten. Um das biologische Profil von PV und ET im Kindesalter zu definieren, bewerteten wir spezifische Marker in einer Kohorte von pädiatrischen Patienten, die von PV und ET betroffen sind, einschließlich Fällen mit familiärer Häufung. PATIENTEN UND METHODEN: Achtunddreißig Kinder mit PV und ET wurden untersucht. Die Kontrollgruppe bestand aus 58 Erwachsenen mit PV und ET. Endogene erythroide Kolonien, qualitative reversen Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion für die Polycythaemia rubra vera-1 (PRV-1) RNA-Expression, human Androgenrezeptor-Assay und allelspezifische Polymerase-Kettenreaktion für die JAK2 V617F-Mutation wurden bei allen Patienten durchgeführt. Die Mutation von Thrombopoietin, dem Thrombopoietin-Rezeptor (c-mpl) und dem Erythropoietin-Rezeptor wurde bei familiären Fällen durch Direktsequenzierung analysiert. ERGEBNISSE: Die JAK2 V617F-Mutation bei Kindern mit PV war signifikant seltener als bei Erwachsenen mit PV. Der am häufigsten gefundene myeloproliferative Marker bei diesen Patienten war die Überexpression von PRV-1 RNA. Kinder und Erwachsene mit sporadischer ET zeigten einen ähnlichen Anteil an Patienten mit PRV-1 RNA-Überexpression, JAK2 V617F-Mutation und Klonalität, während bei keiner der familiären ET JAK2 V617F-Mutation und Klonalität festgestellt wurden. Darüber hinaus war die PRV-1 RNA-Überexpression signifikant seltener. Darüber hinaus wiesen die meisten Patienten mit familiärer ET die dominierend-positive aktivierende Mutation von c-mpl auf. Schließlich hatten Kinder mit PV und ET eine signifikant niedrigere Inzidenz von Thrombosen als Erwachsene. Schlussfolgerung: Diese Studie zeigt, dass familiäre und sporadische ET unterschiedliche pathogenetische Mechanismen erkennen. Myeloproliferative Marker sind spezifische Tests für die Diagnose von ET bei Kindern mit sporadischen Formen, während ein signifikanter Teil von Kindern mit PV negativ getestet werden kann.
Teofili et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.
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