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In dieser Arbeit analysieren die Autoren die beobachteten langfristigen Variationen des saisonalen Klimas in China und untersuchen dann den möglichen Einfluss von Erhöhungen der Treibhausgaskonzentrationen auf diese Variationen, indem sie die Beobachtungen mit den Simulationen der zweiten Phase des Coupled Model Intercomparison Project (CMIP2) vergleichen. Die langfristigen Variationen von Niederschlag und Temperatur in China sind stark saisonabhängig. Die Hauptmerkmale des Sommerniederschlags in China sind ein Trockenheitstrend im Norden und ein Befeuchtungstrend im zentralen Teil. Der Niederschlag im Winter zeigt einen ansteigenden Trend in Süd- und Ostmittelchina. Auch in den Übergangsjahreszeiten wurden interessante Merkmale festgestellt. Im Frühling sind die Niederschlagsvariationen fast das Gegenteil von denen im Sommer. Im Herbst nimmt der Niederschlag in fast dem gesamten Land ab, mit Ausnahme der mittleren und unteren Regionen des Jangtse-Flusstals. Darüber hinaus hat die Saisonalität des Niederschlags in den letzten Jahrzehnten in Süd- und Ostchina leicht nachgelassen. Deutliches Erwärmen wird im gesamten Land im Winter, Frühling und Herbst beobachtet, insbesondere im nördlichen Teil Chinas. Im Sommer ist ein Abkühlungstrend in Zentralchina besonders interessant, und Abkühlungs- (Erwärmungs-) Trends koexistieren allgemein mit Befeuchtungs- (Trockenheits-) Trends. Die Korrelation zwischen Niederschlags- und Temperaturvariationen ist im Frühling, Herbst und Winter schwach. Es wurde auch festgestellt, dass die langfristigen Klimavariationen im Winter und Sommer in China möglicherweise mit dem Erwärmungstrend der Meerestemperatur im Indischen Ozean verbunden sind. Ein Vergleich zwischen den beobachteten saisonalen Klimavariationen und den CMIP2-Simulationen von 16 Modellen deutet darauf hin, dass die beobachteten langfristigen Variationen der Winter-, Frühling- und Herbsttemperatur in China möglicherweise mit den Erhöhungen der Treibhausgaskonzentrationen verbunden sind. Eine solche Verbindung wird jedoch für die Sommertemperatur nicht gefunden. Die enormen Unsicherheiten zwischen den Modellen in den Niederschlagssimulationen erschweren es, die Niederschlagsvariationen mit der globalen Erwärmung zu verknüpfen.
Hu et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.