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Die Behandlung von hochriskantem Neuroblastom (NB) stellt eine große Herausforderung in der pädiatrischen Onkologie dar. Alternative Therapiemethoden umfassen Antikörper, die das Disialogangliosid GD(2) anvisieren, welches in hohen Konzentrationen auf NB-Zellen exprimiert wird, sowie die Infusion von natürlichen Killerzellen (NK), die von Spendern stammen. Um die spezifische, antikörpervermittelte Erkennung von NB-Zellen mit der potenten zytotoxischen Aktivität der NK-Zellen zu kombinieren, erzeugten wir hier klonale Derivate der klinisch anwendbaren menschlichen NK-Zelllinie NK-92, die stabil einen GD(2)-spezifischen chimären Antigenrezeptor (CAR) exprimieren, der aus einem anti-GD(2) ch14.18 Einzelketten-Fv-Antikörper-Fusionsprotein mit einer CD3-ζ-Kette als Signalmolekül besteht. Die CAR-Expression durch genmodifizierte NK-Zellen erleichterte die effektive Erkennung und Eliminierung etablierter GD(2)-exprimierender NB-Zellen, die gegenüber den elterlichen NK-92 resistent waren. Im Fall intrinsisch NK-sensitiver NB-Zelllinien beobachteten wir eine deutlich erhöhte Zelltötungsaktivität retargetierter NK-92-Zellen. Die verstärkte Zelltötungsaktivität war strikt von der spezifischen Erkennung des Zielantigens abhängig und konnte durch GD(2)-spezifische Antikörper oder anti-idiotypische Antikörper, die die zelluläre Erkennungsdomäne des CAR blockierten, unterbunden werden. Wichtig ist, dass die stark erhöhte Zytotoxizität der GD(2)-spezifischen NK-Zellen auch gegen primäre NB-Zellen und GD(2)-exprimierende Tumorzellen anderer Ursprünge festgestellt wurde, was die potenzielle klinische Nützlichkeit der retargetierten Effektorzellen demonstriert.
Esser et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.